Mögen Sie Hauseingänge?

lover

Der schmale Träger ihres dunklen Kleides rutschte von der Schulter als sich seine Lippen vorsichtig ihrer Halsbeuge näherten. Ein leichter Windhauch streifte ihr Schlüsselbein und es begann sie zu frösteln. Aber eigentlich war ihr eher heiß. Sie standen in einer schattigen Ecke eines Hauseingangs. Trotzdem hatte sie Angst jemand könnte sie sehen. Wie sah denn das aus? Schließlich waren sie keine Teenager mehr.

Fast andächtig hauchte er einen Kuss auf ihren Hals und begann vorsichtig darüber zu lecken, zu saugen und sich nach oben vor zu wagen. Er löste sich von ihr als er ihre Wange erreichte und beide sahen sich in die Augen. Sie konnten die Erregung im Blick des anderen nur zu deutlich erkennen. Sie sagten kein Wort und begannen sich heftig zu küssen. Niemand durfte sie sehen, ging es ihr wieder durch den Kopf. Aber das wunderbare Gefühl, welches sich in ihr breit machte verdrängte den Gedanken daran, dass sich 150 Meter entfernt von ihnen eine belebte Straße befand.

Während ihre Zungen ein gemeinsames Tempo fanden in dem sie miteinander spielten, drückte er sie gegen das schmale Stück Wand des Eingangs gegenüber der Klingelschilder. Nun begannen beide ihre Hände auf Wanderschaft zu schicken. Sie wollte ihn spüren, dachte sie und der Duft seines herben Aftershaves verstärkte diesen Wunsch nur noch mehr. Sein Körper presste sich gegen den ihren und sein eines Knie spreizte ihre Beine. Sie waren quasi in der Öffentlichkeit, da durfte sie sich doch nicht so gehen lassen, dachte sie.

Aber es fühlte sich doch so gut an. Nein, „gut“ beschrieb es nicht annähernd. Seine Nähe, seine Wärme und seine deutlich erkennbare Erregung ließen ihre Vernunft in den eigenen überbordenden Gefühlen untergehen. Wieder küssten sie sich als sich seine Hände an den Trägern ihres Kleides zu schaffen machten. Er wollte sie doch nicht hier und jetzt ausziehen? Doch beinahe während sie dies dachte rutschte der weiche, dunkle Stoff ihres Kleides bis auf ihre Hüften herunter. Küsse auf ihr Dekolleté folgten. Ihre Brustspitzen rieben sich an der dünnen Spitze ihres dunkelroten BHs und wurden augenblicklich hart.

Ihr Herzschlag beschleunigte sich als eine Hand den Dessous-Verschluss am Rücken öffnete. Eine andere Hand befreite zunächst eine Brust aus dem überflüssigen Kleidungsstück, um zwei Finger um den erregt vorstehenden Nippel zu legen. Er berührte sie sanft und erntete unbeherrschtes Stöhnen. Sie genoss jede Sekunde seiner Berührung und sehnte sich nach mehr. Aber er ließ sich Zeit, selbst in dieser Situation. Die nächste Laterne stand etwa zwanzig Meter entfernt und die Dunkelheit hielt langsam aber sicher Einzug in der engen Straße. In ihrem Innersten überschlugen sich die Empfindungen. Was wenn doch jemand sie überraschte? Doch bevor sie weiter nachdenken konnte, legten sich seine Lippen auf ihre Brust. Er saugte die erregte Brustwarze in seinen Mund und knabberte mit einer Hingabe daran, die ihre Knie weich werden ließ. Und: Auch der anderen Brust ließ er seine volle Aufmerksamkeit zuteilwerden.
Plötzlich hörte sie wie sich schnelle Schritte näherten.

Sie zog seinen Kopf nach oben und seinen Körper so dicht an sich, dass ihre entblößten Brüste sich fest gegen seinen Oberkörper drückten. Dieses Mal küsste sie ihn und er hatte Gefallen daran. Ihn schienen die Schritte nicht zu beunruhigen. Er erwiderte ihren Kuss. Doch bremste er sie in ihrem Tempo. Langsam spielte seine Zunge mit der ihren. Er küsste ihre Angst erwischt zu werden förmlich weg. Erst in diesem Moment merkte sie, dass sich die von den Hauswänden widerhallenden Schritte wieder entfernten.

Sie lösten sich voneinander und ihr Puls konnte sich langsam beruhigen. „Komm, lass uns hier verschwinden“ meinte er. Sie richtete in Rekordzeit ihre Kleidung. Er griff in die Hosentasche und holte den Hausschlüssel heraus. Beide funkelten sich nach wie vor erregt an. Als er die Tür aufgeschlossen hatte rannten beide förmlich die Treppen zum zweiten Stock nach oben. Wie beflügelnd doch das Risiko erwischt zu werden sein konnte, dachte sie und steckte eine Minute später den Schlüssel ins Türschloss ihrer gemeinsamen Wohnung.

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